Zeitung Heute : „Ich war eine schlechte Ehefrau“

Weihnachten in einer Großfamilie. Wie feiert die Bestseller-Autorin Isabel Allende? Ein Gespräch kurz vor Heiligabend über Liebe, Sex und Drogen.

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Isabel Allende, 61, ist die Nichte des 1973 ermordeten chilenischen Präsidenten Salvatore Allende. 1982 wurde die Schriftstellerin mit ihrem ersten Roman „Das Geisterhaus“ weltweit bekannt. Das Buch beschreibt den Weg einer chilenischen Familie bis zum Sturz Präsident Allendes. Heute ist sie eine der meistgelesenen Autorinnen der Gegenwart. Seit 1986 lebt Allende mit ihrem zweiten Mann in Kalifornien. 1991 erkrankte ihre damals 28jährige Tochter Paula an einer seltenen Stoffwechselkrankheit und fiel ins Koma. Ein Jahr später starb sie. Allendes Sohn Nicolás lebt in der Nähe der Mutter.

Interview: Kerstin Kohlenberg; Foto: Isolde Ohlbaum Frau Allende, wie feiern Sie Weihnachten?

Wir haben zwei Varianten. Wenn meine Enkel bei der Ex-Frau meines Sohnes Nicolás sind, dann feiern wir ein großes Fest in New York, bei den Eltern seiner neuen Frau Lori. Manchmal kommen auch meine Eltern aus Chile dort hin. In diesem winzigen Haus in Brooklyn feiern wir dann typisch amerikanische Weihnachten mit einem riesigen Weihnachtsbaum. Die Tische werden so aneinander gestellt, dass sie hinterher aussehen wie eine Schlange, die durchs ganze Haus kriecht. Um aufzustehen, muss man unter dem Tisch durchkrabbeln. Wenn wir aber die Enkelkinder haben, so wie in diesem Jahr, dann feiern wir hier, in San Francisco. Meine Eltern kommen, meine Lieblingsnichte aus Boston kommt, mein Bruder aus Atlanta, und Besuch aus Venezuela. Und Loris Eltern kommen natürlich auch. In diesem Jahr sollen die Kinder eine Show für uns vorbereiten, die werden sich wahrscheinlich etwas ganz Grässliches einfallen lassen. Und ich koche für alle.

Hatten Sie denn auch schon mal einen dieser berühmten Familienkräche an Weihnachten?

Gott sei Dank nicht, wir mögen uns eigentlich alle ganz gerne. Anders geht das auch gar nicht. Ich bin nämlich wie „Der Pate“, ich will all meine Familienmitglieder in einer Festung haben, mit Bodyguards, damit sie nicht raus können. Ein bisschen ist das hier auch so. Hinter dem kleinen See, nur zwei Minuten entfernt, lebt mein Sohn Nicolás mit seiner zweiten Frau. Und Ernesto, der Mann meiner verstorbenen Tochter Paula, lebt mit seiner neuen Frau unten am Fuße des Berges, eine Minute weg. Wir sehen einander fast jeden Tag. Und Willie, mein zweiter Mann, arbeitet auch hier im Haus. Ich fühle mich einfach nicht so leicht erdrückt von Familie. Bei meinen Kindern ist das anders. Sie hätten, glaube ich, gerne etwas mehr Privatsphäre. Mein Sohn Nicolás ist der Zurückgezogenste. Er mag es gar nicht, wenn ich mich zu sehr in sein Leben dränge. Er sagt mir oft: Mama, das geht dich nichts an, ich kümmere mich selbst darum.

Bei Ihnen gibt es nie Streit?

Wir haben regelmäßig Familiensitzungen. Wir treffen uns in meinem Meditationsraum, setzen uns in einen Kreis und reden. Wenn es ums Geld geht, sind allerdings die Kinder nicht dabei. Jeder sagt dann, wie er sich mit bestimmten Dingen fühlt. Das macht die Verbindungen zueinander sehr leicht und fließend.

Und da haben alle immer Lust drauf?

Oh nein! Vor allem Andrea, meine Enkelin, nicht. Sie sagt dann: „Ich werde hier nicht reden!“ Und die Kleine, sie ist neun, versteht die Dynamik der Runde oft nicht. Aber sie versteht, dass das ein heiliger Ort ist. Wenn wir im Kreis sitzen, die Lichter aus sind, die Kerzen an und ein Foto von Paula in der Mitte steht. Wir haben versucht, es einmal in der Woche zu machen, aber das hat nicht funktioniert. Es darf keine Verpflichtung werden.

Frau Allende, ich möchte mit Ihnen über Familie sprechen. Über Ihre Geburt haben Sie geschrieben: Als Ihre Großmutter Ihre Mutter im Krankenhaus besuchte, war sie so geschockt von den Apparaten, dass sie Ihre Mutter und schnell irgendein Baby griff und verschwand. Das hört sich so an, als ob Sie glauben, jemand ganz anderes zu sein. Ist für Sie die Zugehörigkeit zu einer Familie eher etwas Kulturelles als etwas Genetisches?

Total. Für mich hat das eher etwas mit Liebe zu tun, als mit den Genen. Obwohl ich das Wort Liebe in dem Zusammenhang nicht so gerne benutze, weil es so abgegriffen und kitschig wirkt.

Sie haben sich in den Jahren Ihre Familie so zusammen gesucht?

Ich war eine Reisende, mein ganzes Leben lang. Ich war Diplomatentochter, Exilantin in Venezuela nach dem Militärputsch in Chile und nun Immigrantin in den USA. Überall musste ich mir so etwas wie eine adoptierte Familie zusammenbasteln. Den Mann meiner verstorbenen Tochter, Ernesto, betrachte ich wie einen Sohn. Seine neue Frau ist so etwas wie meine Tochter. Sie arbeitet als meine Assistentin. Die zweite Frau meines Sohnes Nicolás führt meine Stiftung. Ich habe eine andere junge Frau, die ich sozusagen als Tochter adoptiert habe.

Viele Scheidungen in der Familie Allende…

…nicht nur da. Die meisten meiner Freundinnen sind allein stehend. Single-Männer gibt es kaum. Die scheinen irgendwie auszusterben. Oder sie sind solche Idioten, dass man sie sowieso nicht um sich haben will. Als ich Willie auf einer Lesereise getroffen habe, war ich 45 Jahre alt. Ich hatte mich gerade von meinem Mann scheiden lassen, Willie war schon zweimal geschieden. Meine Kinder waren erwachsen. Ich mochte ihn, und ich habe mir gedacht, du hast nichts zu verlieren. Ich kann es riskieren. Ich kann nach Kalifornien kommen, und ein bisschen Zeit mit ihm verbringen. Nach sechs Monaten war mein Visum abgelaufen. Also hab ich gesagt, du musst mich heiraten. Er war panisch. Nein, hat er gesagt, das funktioniert bei mir nicht. Und ich habe gesagt: Wirklich? Wenn es tatsächlich nicht funktioniert, dann lassen wir uns eben wieder scheiden. Er hat in den Scheidungen zuvor sein ganzes Vermögen verloren. Ich glaube, davor hatte er am meisten Angst. Er hat gesagt, okay, ich denke darüber nach. Und ich habe gesagt, okay, du hast bis morgen Zeit. Ich habe gepackt, ein Ticket gekauft, und am nächsten Tag hat er gesagt: Gut, ich heirate dich. Wir sind jetzt 16 Jahre glücklich verheiratet.

Ihm die Pistole so auf die Brust zu setzen, das hätte auch in die Hosen gehen können. Haben Sie keine Angst davor gehabt?

Nein. Ich wäre traurig gewesen und hätte mich gedemütigt gefühlt. Ich hätte meine Sachen gepackt, und wäre nach Venezuela zurückgeflogen. Na und? Es wäre doch viel trauriger gewesen, diese Monate mit ihm nicht gehabt zu haben. Man muss Risiken eingehen, wie will man denn sonst das Leben lernen?

Ihre Mutter hat sich nach drei Jahren von Ihrem Vater getrennt. Diese Erfahrung hat Sie nicht davon abgehalten, selbst mit 19 zum ersten Mal zu heiraten.

Heute weiß ich, dass das viel zu früh war. Aber wenn man damals zu lange gewartet hat, galt man als alte Jungfer. Ich wusste nichts vom Leben, ich wusste nicht mal, wer ich selbst bin. Zusammengehalten wurden diese Ehen damals durch die sozialen Strukturen, es gab so viel Druck, dass die Leute es einfach nicht wagten, sich zu trennen. Aber sie lebten in kaputten Ehen. Ich bin mit meinem ersten Mann 25 Jahre verheiratet gewesen. Obwohl nach zehn Jahren schon klar war, dass es nicht funktioniert. Aber wir haben es trotzdem versucht, wegen der Tradition, den Kindern, weil wir im Exil in Venezuela lebten. Vernunftsgründe, die nichts mit Gefühlen zu tun haben.

Manche Leute sagen, der Verfall der Familie habe in den 60er Jahren begonnen, mit der…

…ja, ja mit der Pille, der sexuellen Befreiung, mit der Emanzipation und den Frauen, die arbeiten. Wenn man für das Konzept Familie eines der Familienmitglieder opfern muss, und normalerweise ist das die Frau, dann funktioniert das Konzept eben nicht, und man muss es ändern.

Sie haben in den 60ern Ihren Büstenhalter an einen Stab genagelt und sind so durch Santiago de Chile gelaufen.

Da war ich sehr, sehr jung, und sehr, sehr wütend. Aber die Aktion hat nichts Gutes bewirkt, so ändert man die Dinge nicht. Ich habe später bei einer Frauenzeitschrift gearbeitet, die die feministische Bewegung in Chile in Gang gesetzt hat. Damit haben wir wirklich etwas bewegt.

Wie passt das damit zusammen, dass Sie sich mit 17 entschieden haben: Ich will nicht studieren, ich will heiraten und Kinder bekommen.

Ich bin in den 50er Jahren aufgewachsen – das waren die Werte dieser Zeit. Und es war richtig schwierig, davon wieder loszukommen. Besonders wenn man aus einem katholischen, konservativen Haus kommt wie ich. Ich wollte immer so sein wie meine Mutter. Aber es ging nicht. Meine Mutter ist die perfekte Köchin, ihre Tische sehen immer wunderschön aus, ihr Haus ist perfekt eingerichtet. Sie ist 83 und sieht großartig aus. Ich habe dagegen immer gearbeitet, war immer sehr rebellisch, und nachdem ich den Feminismus entdeckt hatte, hat sich alles in meinem Leben verändert.

Hat familiärer Zusammenhalt für Sie Grenzen?

Ja, es gibt etwas, mit dem ich überhaupt nicht umgehen kann. Drogen. Die Kinder meines Mannes Willie sind drogenabhängig. Seine Tochter ist daran gestorben, sein ältester Sohn ist im Gefängnis, und der Jüngste ist obdachlos. Das hat nichts mehr mit Lebensstil zu tun. Man hat mit Stehlen, Lügen und Betrügereien zu tun. Deshalb habe ich auch keinen Kontakt zu ihnen.

Hält Ihr Mann Kontakt zu seinen Kindern?

Einen sehr losen. Er ist sehr enttäuscht. Willie schlägt sich mit dem Problem schon seit 40 Jahren herum. Jetzt ist er einfach müde. Er ist 65 Jahre alt.

Drogen könnten auch eine Reaktion auf eine schwierige Familiensituation sein.

Die Eltern haben sich getrennt, als die Kinder noch ganz klein waren. Jennifer hat mit den Drogen angefangen, da war sie zwölf. Harley hat mit neun schon gekifft, mit 13 hat er Drogen in der Schule verkauft. Und nichts hat geholfen, kein Psychiater, keine Medizin, keine Programme. Fast alle Kinder probieren einmal Drogen, Alkohol aus. Manche werden abhängig, andere nicht. Ich glaube ja, dass das in Willies Fall genetisch bedingt ist. Ich meine, Willie hat drei Kinder und einen adoptierten Sohn. Seine eigenen Kinder sind alle abhängig. Das einzige Kind, auf das Willie zählen kann, ist das adoptierte. Er lebt in New York, ist ein Schriftsteller, ein toller Mensch. Bei manchen Menschen ist es eben das Karma.

Kennen Sie das Buch „Was ich liebte“ von Siri Hustvedt, der Frau von Paul Auster? Darin wird die Geschichte zweier Familien und eines Kindes erzählt, das drogenabhängig wird und auf die Hilfe der Eltern nicht reagiert.

Nein, das Buch kenne ich nicht. Willie hat es geschafft, nach vielen Therapien, sich nicht mehr die Schuld für die Abhängigkeit der Kinder zu geben. Sie haben sich dieses Leben ausgesucht, und daran kann man nichts ändern. Es ist sehr schwer, das zu akzeptieren. In dieser Familie ist wirklich eine Menge los.

Ihre Tochter Paula ist 1992 gestorben. Sie haben einmal geschrieben, dass Ihre Ehe danach in einer schweren Krise war. Wie viel kann eine Familie aushalten, bevor sie auseinander bricht?

Es gibt eine Studie über Eltern, die ihre Kinder verloren haben. Fast immer trennt sich das Paar danach. Die Menschen trauern auf sehr unterschiedliche Art. Manche kommen schnell darüber hinweg, andere langsamer, manche wollen darüber reden, andere nicht. Willie und ich, wir kommen aus zwei verschiedenen Kulturen. Er ist Amerikaner, ich bin Chilenin. Meine Art, mit der Trauer umzugehen, war, meine ganze Familie um mich zu sammeln. Ich habe ständig darüber geredet. Willie hat den Tod niemals wieder erwähnt. Er hat sich völlig verschlossen. Ich habe geglaubt, er fühlt keinen Schmerz. Erst nach jahrelanger Therapie habe ich das verstanden. Und dann gab es diesen Moment im Kino. Wir haben „Dead Man Walking“ mit Sean Penn angesehen. Es gibt diese Szene, in der er ein Pärchen im Wald vergewaltigt. Und plötzlich höre ich ein Schluchzen im Theater. Es war Willie. Aus irgendeinem Grund hat diese Szene etwas in ihm geöffnet. Wir sind dann aus dem Theater gegangen, haben auf dem Parkplatz gesessen, und Willie hat eine Stunde lang geweint. Damals hab ich verstanden, dass er eine ganz andere Art hat, Schmerzen zu spüren.

Sie haben aber auch auf eine eher ungewöhnliche Art getrauert. Sie haben das Buch „Paula“ geschrieben, danach „Aphrodite“, ein Buch über die Lust. Dazu haben Sie in den Sexshops von San Francisco recherchiert.

Ja, ja, auch noch in Begleitung meiner Mutter.

Sie sagen oft, dass Ihre Mutter Ihnen sehr nahe ist. Kennen Sie trotzdem das Gefühl, dass man sich total auf die Eltern freut, und in dem Moment, in dem sie ankommen, wünscht man sie wieder weit weg?

Natürlich. Ich erschrecke jedes Mal, wenn ich sie älter werden sehe. Dass sie nicht die Leute sind, die ich in den Monaten, die wir uns nicht gesehen haben, in meinem Kopf erfunden habe. Jedes Mal, wenn ich wieder da bin, hören sie ein bisschen schlechter und erinnern sich ein bisschen schlechter.

Die Liebe einer Mutter, heißt es, ist mit keiner anderen zu vergleichen, denn sie fordert nichts. Wenn Sie ungerecht zu Ihrer Mutter sind, haben Sie dann ein schlechtes Gewissen, weil sie diese Liebe ausnutzen?

Oh ja. Zu meinem Stiefvater habe ich ein intellektuelles Verhältnis, das ist einfacher, denn es gibt weniger Erwartungen. Mit meiner Mutter verbinden mich uneingeschränkte Liebe, aber auch viele Probleme, denn wir sind so verschieden. Und wenn ich nach einem Besuch wieder wegfahre, fühle ich mich fürchterlich. Ich fahre mit dem Gefühl, dass ich eine Chance vertan habe, sie glücklich zu machen. Es wäre so einfach gewesen! Ich hätte nur ihre Hand nehmen müssen, hätte mit ihr Einkaufen gehen sollen und ihr zuhören, ohne direkt genervt zu sein. Warum habe ich das nicht gemacht? Ich weiß es nicht. So ist das Leben. Meine Beziehung zu meiner Mutter ist besser, wenn wir uns schreiben. Wir faxen uns jeden Tag, und wir telefonieren. Das ist die perfekte Art der Beziehung für uns.

Wenn Sie genervt sind, werden Sie dann richtig unfreundlich?

Oh Gott, ja. Ich bin dann unmöglich. Ich werde zum Beispiel sauer, wenn meine Mutter krank ist. Und sie ist ziemlich oft krank, aber ich habe einfach keine Geduld. Das einzige, was sie dann braucht, sind ein paar nette Worte. Ich müsste mich nur zu ihr ans Bett setzen. Aber ich kann das einfach nicht. Ich will ihr mit einem Buch auf den Kopf schlagen. Das klingt fürchterlich, ich weiß.

Sie sind nicht wie „Der Pate“, sondern wie „Rambo“! Sind Sie denn selbst eine gute Mutter?

Die Kinder waren immer das Wichtigste, aber ich war oft in Eile, habe viel improvisiert. Einmal habe ich sie sogar alleine gelassen, weil ich mich in einen Typen verliebt habe und ihm nach Spanien gefolgt bin. Wie verrückt kann man sein? Und ich war eine schlechte Ehefrau. Ich war untreu. Ich blieb bei meinem Mann, als ich mich von ihm hätte trennen sollen. Ich war extrem freundlich und hilfreich und kümmerte mich um ihn, als wäre er behindert. Und auf der anderen Seite habe ich es ihm übel genommen, dass er sich das von mir gefallen ließ.

Es gibt Psychoanalytiker, die sagen, jede Familie hat ihren eigenen Code. Wie würden sie den Allende-Code beschreiben?

Ich bin eine Geschichtenerzählerin. Und ich erzähle alles in Technicolor. Auch die kleinsten Dinge in meiner Familie werden zu einer Legende. Alles hat einen epischen Ton. Ich habe kein besonderes Leben, ich erzähle es nur speziell. Ich erzähle ausschließlich von den Highlights und den ganz traurigen Momenten. Alles Graue und Langweilige lasse ich draußen. Das ergibt den Ton für diese Familie.

Ganz schönen Druck, den Sie da erzeugen, Leben wie im Film…

…wie in einer Soap Opera. Wir Allendes leben nach dem Code einer Soap Opera. Genau! Das ist es! Zur Zeit will zum Beispiel jeder in meiner Familie ein Baby haben. Und keiner kann. Das Hausmädchen, Ernesto und Julia, Lori und Nicolás. Aber bald werden wahrscheinlich alle gleichzeitig schwanger werden. Oder nehmen Sie Julia, sie wurde am selben Tag geboren wie Paula. Ihre Mutter heißt auch Paula, ihr Vater wurde am selben Tag geboren, an dem ich geboren wurde. Solche Dinge beschäftigen mich, also spreche ich darüber.

Und wovor hat so eine Soap-Opera-Diva wie Sie Angst?

Meine Unabhängigkeit zu verlieren. Ich hoffe, ich sterbe, bevor es so weit kommt. Im Moment ist alles sehr perfekt. Aber was, wenn sich jemand scheiden lässt? Oder wir dieses Haus hier verkaufen? Wer weiß, was noch alles passiert.

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