Zeitung Heute : Im japanischen Karneval

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CAMPINO: Lieber Jan, eigentlich hatte ich mir die Sache mit der WM ja ganz anders vorgestellt. Irgendwoher, hatte ich gedacht, kriege ich als Semi-Promi schon noch meine Tickets. Pustekuchen. Da muss man Herbert heißen, damit das umsonst geht! Jetzt schaue ich das Paraguay- Spiel leider vorm Fernseher. Aber ein Cousin dritten Grades aus Trinidad & Tobago will mir die Telefonnummer von Jack Warner besorgen. Mein derzeitiger Trainer Klaus Maria Brandauer hat mir für den Stadionbesuch schon freigegeben. Er konnte nicht anders: Ich habe mir die England-Spiele vorher in den Vertrag schreiben lassen. Komischerweise hat es vor dieser WM ziemlich lange gedauert, bis mich das Virus ergriffen hat. Erst seit ich die ersten japanischen Fans getroffen habe, kennt auch meine Begeisterung keine Grenzen mehr. Gegen deren Kostüme ist der Karneval ein Witz. Ich verspreche, dass es England diesmal schaffen kann, muss und wird. Wir brauchen allerdings Schützenhilfe. Die anderen müssen für uns Brasilien schlagen. Und jetzt frei nach Jimmy Pursey: Come on, England! Dein Campino.

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