Zeitung Heute : In der Hauptstadt angekommen

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Seit vier Jahren ist der Bundesrat jetzt in Berlin und kann schon einen hundertsten Geburtstag feiern. Genau genommen: nicht der Bundesrat, aber immerhin das Gebäude, in dem er nach dem Umzug von Bonn in die Hauptstadt sein neues Domizil gefunden hat: Das Preußische Herrenhaus. 1904 wurde es feierlich eröffnet.

Dieses Jubiläum und das heutige Sommerfest nimmt der Tagesspiegel zum Anlass einer Beilage über das Verfassungsorgan und seine Residenz. Auf zwölf Seiten berichten wir über die bewegte Geschichte eines Ortes, an dem einst die Familie Mendelssohn Bartholdy wohnte und an dem wichtige Kapitel unserer parlamentarischen Geschichte geschrieben wurden. Der Architekt Peter Schweger hat diese Geschichte mit viel Gespür aufgenommen und sie in den Umbau des Hauses eingehen lassen.

Als Länderkammer und als Sitz des Vermittlungsausschusses zieht der Bundesrat immer wieder öffentliches Interesse auf sich. Der Direktor des Hauses, Dirk Brouër, verantwortlich für den Ablauf der Geschäfte des Bundesrates, äußert sich in einem Interview darüber, wie sich der Bundesrat nach seinem Umzug vom Rhein an die Spree verändert hat, was geblieben ist und welche Rolle zukünftig die Europäische Union für seine Arbeit spielen wird. Ein große Zahl von Mitarbeitern ist nötig, um die Arbeitsfähigkeit des Hauses überhaupt erst zu ermöglichen. Wir stellen einige der Beamten vor, die tagtäglich daran arbeiten, dass die Politiker im Bundesrat debattieren, beraten und entscheiden können. Das ergibt ein buntes Potpourri an Charakteren und Geschichten.

Das heutige Sommerfest wird seine Spuren hinterlassen. Auch bei uns. Fotos stehen ab morgen im Internet unter: www.tagesspiegel.de/bundesrat. Tsp

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