Zeitung Heute : In drei Tagen um die Welt

Der Tagesspiegel

Charlottenburg. Die Arbeitsgemeinschaft City veranstaltet auch in diesem Jahr wieder das größte Straßenfest Europas. Es wird vom 16. bis zum 18 August auf dem Kurfürstendamm und der Tauentzienstraße stattfinden. Die Veranstaltung, die seit 14 Jahren annähernd 2,5 Millionen Besucher anzieht, soll dieses Jahr unter unter dem Motto „In drei Tagen um die Welt“ laufen; damit ist ein multikulturelles Programm gemeint.

Geplant ist, alle Kontinente sowohl kulturell, als auch kulinarisch auf der 3,3 Kilometer langen Festmeile vorzustellen. Es wird sechs Länderbühnen und rund 500 Stände geben. Ferner sind ein umfangreiches Musikprogramm sowie politische Podiumsdiskussionen geplant. In eigens konzipierten Zonen für Kinder und Jugendliche wird es unter anderem eine Kletterwand, eine Halfpipe für Skateboard-Fans und einen Streichelzoo geben.

In der Fasanenstraße können die Besucher eine literarische Weltreise machen. Für den Freitag ist im historischen Teil der Gedächtniskirche eine Auftaktveranstaltung mit einem Charity Konzert geplant. Ferner sollen für das Wochenende längere Ladenöffnungszeiten beantragt werden, um auch die Anrainer in das Fest miteinzubeziehen. In den letzten Jahren gab es immer wieder Reibungen zwischen den Anwohnern und den Veranstaltern. Meist ging es um Ordnungsfragen. Das Fest wurde gelegentlich als „Ramsch- und Fress-Meile“ krititisiert. Diesen Diskrepanzen wollen die Veranstalter dieses Jahr entgegenwirken: Es sollen mehr Toilettencontainer aufgestellt werden, zudem soll mehr auf die Sauberkeit geachtet werden.

Die AG City, ein Zusammenschluss von 140 Ku’damm-Händlern und seit Jahren Initiator des Straßenfestes hegt große Hoffnungen für das diesjährige Event. So wurde dieses Jahr eine neue Veranstaltungsagentur – die Event Lab GmbH – mit der Organisation der Großveranstaltung betraut. Die Initiatoren wollen von dem üblichen Kirmesimage wegkommen und eine neue Zielgruppe ansprechen. Vorläufer der Veranstaltung waren das Kurfürstendammfest und die „Euro-Party“. joh

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