INTERNATIONALES LITERATURFESTIVALEröffnung mit Juan Goytisolo : Ortserkundungen weltweit

Er wurde in Barcelona geboren, ging ins französische Exil, unterstützte die bosnischen Moslems in Sarajevo, lehrte in den USA und lebt heute in Marokko. Für das 10. Internationale Literaturfestival Berlin könnte es kaum einen passenderen Eröffnungsredner geben als Juan Goytisolo. Der spanische Schriftsteller, der in wenigen Monaten seinen 80. Geburtstag feiert, wird am 15. September im Haus der Kulturen der Welt darüber sprechen, wie seine Ortserkundungen zu Texten wurden.

Literarische Vielfalt in Zeiten der Globalisierung erlebbar zu machen – das ist das Ziel des Festivals. An 40 Orten in Berlin wird bis zum 25. September Weltliteratur im wahrsten Sinne des Wortes präsentiert. 220 Autoren aus so unterschiedlichen Ländern wie Kanada, Chile, Somalia, Finnland und Vietnam gewähren spannende Einblicke in die Vielfalt der zeitgenössischen Prosa und Lyrik. Der thematische Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Osteuropa: Welche Themen bewegen die Menschen zwischen Tschechien und Russland?

Interessierte können sich bei Podiumsdiskussionen über die aktuellen politischen und kulturellen Themen Osteuropas informieren. Literaturverfilmungen, Gefängnislesungen, Konzerte sowie Abende mit jungen deutschsprachigen Autoren und Lyrikern runden das Programm mit seinen knapp 300 Veranstaltungen ab. Ein besonderes Highlight ist die Slam!Revue: Zwölf Spoken-Word-Poeten zeigen am 17.9. im C-Club ihr Können. Den Sieger bestimmt das Publikum – wer am meisten Beifall bekommt, gewinnt. Daniel Grinsted

Haus der Kulturen der Welt, Mi 15.9. bis Sa 25.9., Termine: www.literaturfestival.com

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