INTERNATIONALES NETZWERK : Gebündelte Expertise zur Kaspischen Region

Unter Federführung der Freien Universität Berlin haben Universitäten sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Institutionen aus Berlin und Deutschland ihre Expertise zur Kaspischen Region gebündelt: Das Berlin Centre for Caspian Region Studies – kurz BC CARE – hat zum Ziel, ein internationales Netzwerk von Wissenschaftlern aufzubauen, um gemeinsam das komplexe Spannungsfeld zwischen Ressourcenreichtum und Ressourcennutzung in der Kaspischen Region zu erforschen. Zur Region gehören das Kaspische Meer mit den Anrainerstaaten Aserbaidschan, Iran, Kasachstan, Russland und Turkmenistan, die Kaukasus-Staaten Georgien und Armenien sowie die zentralasiatischen Nachfolgestaaten der Sowjetunion Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan. Das Zentrum arbeitet interdisziplinär, von der Freien Universität sind die Politik- und Sozialwissenschaften, Geowissenschaften, Rechtswissenschaft und das Osteuropa-Institut beteiligt. Aktuelle und geplante Forschungsschwerpunkte sind neben Themen des grenzüberschreitenden Managements von Wasser und Energieressourcen auch rechtliche, umwelt- und energiepolitische Fragestellungen, beispielsweise zum Einfluss der kaspischen Gasvorkommen auf die europäische Energieversorgung und die Schadstoffbelastung des Kaspischen Meeres. Mit gemeinsamen Lehrveranstaltungen und einem Promotionsprogramm setzt sich das Zentrum auch für die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern ein. FU

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