Zeitung Heute : Iris Laufenberg, Dramaturgin

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Den Kaffeegeruch aus der Tasse neben mir.

2. Zu Hause: Die aufmunternden Worte meines

Freundes hinter mir.

3. Auf der Bühne: Die Verunsicherung durch das

Spiel vor mir.

4. Am deutschsprachigen Theater: Vielfalt.

5. Am Theatertreffen: Klarheit.

6. An Theaterregisseuren: Unbedingtheit.

7. An Berlin: Die Größe und den Sommer.

8. An Deutschland: Die Sprache.

9. An meinem Leben: Stress.

10. Ansonsten ...: Dreimal am Tag warmes Essen.

11. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

„Süße, ich liebe dich.“

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Meine Kinder auf mir.

2. Zu Hause: Kein Sofa unter mir.

3. Auf der Bühne: Keine offenen Fragen in mir.

4. Am deutschsprachigen Theater: Einfalt.

5. Am Theatertreffen: Hoheit.

6. An Theaterregisseuren: Das Leiden der anderen.

7. Am Theaterpublikum: Reservierte, nicht besetzte Promiplätze.

8. An Berlin: Die Enge und den Winter.

9. An Deutschland: Die Geschichte.

10. An meinem Leben: Stress.

11. Ansonsten ...: Den Fehler „F6“ unserer Waschmaschine.

12. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

„Sag mal, haste noch ’ne Karte für ...“

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