Zeitung Heute : Italien empört über „Rüpel“ Steinbrück

Berlin - Italiens Staatspräsident Giorgio Napolitano hat die Absage eines Treffens mit dem SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück gerechtfertigt. Steinbrück hatte Ex-Premier Silvio Berlusconi und den bei der Wahl ebenfalls überraschend erfolgreichen Neupolitiker Beppe Grillo als Clowns bezeichnet. „Jeder kann für sich denken, was er will“, sagte Napolitano nach einem Treffen mit Bundespräsident Gauck in Berlin. Wer aber über das Ergebnis freier Wahlen spreche, müsse seine Worte „sehr gut wägen“. Gauck stimmte dem zu und ergänzte: „Ich will das nicht kommentieren. Es kommentiert sich von selbst.“ Die großen italienischen Zeitungen lobten, dass Napolitano den Termin mit Steinbrück abgesagt hatte. Der „Corriere della Sera“ nannte Steinbrücks Verhalten rüpelhaft. ade

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