Zeitung Heute : IWF bekommt 430 Milliarden für Krisenfälle

Washington - Unter dem Eindruck der Euro-Schuldenkrise haben sich die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) auf eine Aufstockung der Mittel des Internationalen Währungsfonds (IWF) um mehr als 430 Milliarden Dollar (325 Milliarden Euro) geeinigt. Damit habe sich die Möglichkeit des Währungsfonds zur Kreditvergabe fast verdoppelt, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Freitag in Washington.

Lagarde hatte 400 Milliarden Dollar als Ziel für die Ausweitung der IWF-Ressourcen gesetzt. Vor allem europäische Länder und Japan hatten bereits insgesamt deutlich mehr als 300 Milliarden Dollar zugesagt. Bei einem Treffen der G-20-Finanzminister am Freitag stellten auch Schwellenländer wie China, Russland, Brasilien und Indien zusätzliches Geld in Aussicht. Es soll im Krisenfall allen Mitgliedsstaaten des IWF zur Verfügung stehen und ist nicht an eine bestimmte Region wie Europa gebunden. AFP

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