Zeitung Heute : Jeder Dritte könnte besser sehen

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Jeder dritte Deutsche könnte nach Einschätzung von Optikern mit Hilfe von richtig eingestellten Brillen besser sehen. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten SehtestAktion. Demnach ist bei einem Drittel der deutschen Bevölkerung Fehlsichtigkeit trotz Brillen nicht optimal korrigiert, sagte der Vizepräsident des Zentralverbandes der Augenoptiker (ZVA), Jürgen Meyer. Damit sähen derzeit viele Menschen schlechter, als es ihnen mit Hilfsmitteln möglich wäre. Bei Prävention wie bei der frühzeitigen Erkennung und Behandlung von Augenkrankheiten bestehe „erheblicher Nachholbedarf“.

Von den innerhalb der vergangenen Wochen durchgeführten rund 50 000 Sehtests wurden den Angaben zufolge etwa 1000 Tests vorab ausgewertet. Demnach verfügten rund 70 Prozent der getesteten Personen über eine so genannte Fern-Sehschärfe von bis zu 100 Prozent. Die restlichen 30 Prozent erreichten die für den Erwerb des Führerscheins notwendige Sehschärfe von bis zu 70 Prozent nicht. Bei der für das Lesen oder die Arbeit am Computer nötigen Nahsicht erreichte rund jeder sechste Deutsche eine optimale Sehschärfe. Bei rund 20 Prozent wurde eine maximale Sehschärfe von 50 Prozent nachgewiesen. Von den getesteten Personen waren 70 Prozent bereits Brillenträger. ddp

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