Zeitung Heute : Jens Weidmann an der Spitze der Bundesbank

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bundesbank wird auch unter der Führung von Jens Weidmann für stabile Preise und eine unabhängige Geldpolitik stehen. Das versprach der frühere Wirtschaftsberater von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag bei seiner Einführung. Weidmann trat zum 1. Mai als jüngster Präsident in der Geschichte der Notenbank die Nachfolge von Axel Weber an. Der 43-Jährige kündigte an, er werde in „europäischen Gremien die klare Stabilitätsorientierung der Bundesbank einbringen“. Weber, der für ein Jahr als Gastprofessor nach Chicago wechselt, lobte seinen Nachfolger: „Du bist ohne Zweifel der richtige Mann am richtigen Ort. Du kennst die Bundesbank, du kennst die Herausforderungen und du verfügst über die Fähigkeit, sie zu bewältigen.“ dpa/rtr

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