Zeitung Heute : "Jet Lag" macht blöd

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Zu viele Flüge über Zeitzonen und der dadurch verursachte "Jet lag" schaden offenbar dem Gehirn. Dies fanden Wissenschaftler der britischen Universität Bristol bei 62 Stewardessen heraus, die mehr als vier Jahre lang auf Langstreckenflügen eingesetzt waren. Bei den betroffenen Frauen habe sich das Denken verlangsamt und das Kurzzeitgedächtnis verschlechtert. Grund dafür sei eine verstärkte Ausschüttung des Stress-Hormons Cortisol, die erheblich über den Werten des Bodenpersonals oder von Stewardessen liege, die nur auf kurzen Strecken flögen. Ungewiss blieb bei den Untersuchungen bisher, ob der "Jet lag" zu temporären oder dauerhaften Gehirnschäden führt.

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