Zeitung Heute : „Jetzt ist es wichtig, die Besten zu halten“

Gedas-Geschäftsführer Jürgen Schulz über Zielvereinbarungen und Mitarbeiterbindung

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Das IT-Dienstleistungsunternehmen Gedas Deutschland GmbH hat den Zusammenbruch der New Ecomomy ohne eine einzige Entlassung überstanden. Die VW-Tochter mit Sitz in Berlin arbeitet weltweit und beschäftigt derzeit allein in Deutschland rund 1200 Mitarbeiter.

Herr Schulz, was tut Ihr Haus, um hochqualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen?

Wir locken nicht mit Riesensalären, sondern zahlen faire Gehälter, die die Kunden auch bezahlen können. Mit individuellen Zielvereinbarungen und variablen Vergütungsanteilen setzen wir ebenso Leistungsanreize wie mit Aufstiegschancen , Fortbildungsangeboten und der Gelegenheit, auch im Ausland Erfahrungen zu sammeln – übrigens mit Rückkehrgarantie für die Entsendeten. Zudem haben wir ein flexibles Arbeitszeitsystem mit einer Kernzeit von 10 Uhr bis 15 Uhr.

Das hört sich eher nach Mitarbeiterbindung als nach -gewinnung an.

Für unser Haus ist es wichtig, eigene Führungskräfte zu entwickeln. Rund 80 Prozent der Belegschaft sind Akademiker und die haben konkrete Vorstellungen über ihre berufliche Entwicklung. Nur wer als Arbeitgeber auf diese Wünsche eingeht, kann die Besten halten. Um bei den IT-Trend am Puls zu sein, haben wir in London die Gedas Academy gegründet. Hier können sich die Mitarbeiter fachlich fit machen.

Das Gespräch führte Regina-C. Henkel

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