Zeitung Heute : JOAN ACOCELLA

Holtzbrinck Fellow

. Um Tanz soll es der Tanzkritikerin des New Yorker diesmal nicht gehen. Muss es auch nicht, denn Joan Acocella ist breiter aufgestellt: 1992 erhielt sie für einen Aufsatz über die einseitige zeitgenössische Rezeption der Autorin Willa Cather einen Front Page Award, später erweiterte sie ihn für ihr Buch „Willa Cather and the Politics of Criticism“. Zahlreiche Veröffentlichungen folgten, oft gehen diese dem Zusammenhang von künstlerischem und gesellschaftlichem Leben nach – so wie auch ihre jüngste Publikation, „Twenty-eight Artists and Two Saints“, die sich mit Werten befasst, die von außergewöhnlichen Künstlern geteilt werden. Ihr aktuelles Projekt trägt den Arbeitstitel „Villains“ – es geht um die künstlerische Auseinandersetzung mit sogenannten „Bösewichten“. Aufsätze über Judas Iscariot und Dracula hat Acocella bereits verfasst, in Berlin will sie sich der TV-Serie „Die Sopranos“ widmen.

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