Zeitung Heute : Jörg Thadeusz, Autor

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Zu Hause: Meine Nachbarn, und dass auf unserem Grundstück der Fuchs dem Abfall „Gute Nacht“ sagt.

2. Im Fernsehen: Fußball, Extra3, Anne Will

und das ZDF-Morgenmagazin.

3. Beim Moderieren: Ein Hemd, das nicht kratzt.

4. An Ulla Kock am Brink: Flüstereien mit ihr, ihre

Federleichtigkeit und ihre Courage.

5. Am Fernsehpublikum: Dass es unbemerkt

einschläft, anders als das Saalpublikum.

6. An Deutschland: Dass es Fußball nicht auf die leichte Schulter nimmt.

7. Beim Schreiben: Die bedeutungsvolle Pose.

8. An meinem Leben: Das Runde und die Rundende.

9. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

Lass uns tanzen!

10. Und sonst…: Gedichte von Fritz Eckenga.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Fehlende Kekse.

2. Im Fernsehen: Sportreporter, die die Gefühle von Sportlern besserwissen.

3. Beim Moderieren: Dass Scheinwerfer weder kühlen noch bräunen können.

4. Beim Essen: Fertig-Dressings aus der Flasche.

5. An Talkshowgästen: Friedfertigkeit.

6. An Deutschland: Dass es nicht wenigstens so tut, als läge es am Mittelmeer.

7. Beim Schreiben: Den unwiderstehlichen Reiz,

der dabei von meinen DVDs ausgeht.

8. An meinem Leben: Die Umzingelung

durch Zeitdiebe.

9. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

Wir haben uns genug ausgetobt und heiraten jetzt.

10. Und sonst…: Nörgelmenschen, die im Urlaub gucken, als seien sie auf einer Montagsdemonstration.

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