Zeitung Heute : Jorinde Voigt, Künstlerin

Jorinde Voigt, 32, Berliner Künstlerin, zeigt in der Galerie Klosterfelde (Potsdamer Straße 93) großformatige Arbeiten mit Bleistift und Tinte, in denen sie unter anderem Flugbahnen von Flugzeugen nachzieht.Foto: dpa/p-a
Jorinde Voigt, 32, Berliner Künstlerin, zeigt in der Galerie Klosterfelde (Potsdamer Straße 93) großformatige Arbeiten mit...Foto: picture-alliance/ ZB

WAS ICH MAG

1. Beim Aufstehen: Das Licht kurz

vor Sonnenaufgang zu sehen.

2. Zu Hause: Wenn alles funktioniert.

3. In der Kunst: Etwas zu sehen, das man

vorher nicht alleine denken konnte.

4. An Zeit: Dass sie vergeht.

5. An Koordinatensystemen: Die Auffaltung

in Parameter.

6. Am Zeichnen: Das Zeichnen.

7. An meinem Leben: Dass man in meinem

Beruf die Möglichkeit hat,

in fast alle Teile der Gesellschaft zu sehen.

8. An Berlin: Den Berliner Dom. Und neue Gegenden in der Umgebung zu entdecken.

9. An Deutschland: Dass hier unter anderem

Deutsch gesprochen wird.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufstehen: Orientierungslosigkeit.

2. Zu Hause: Die tägliche Entropie im Haushaltlichen.

3. In der Kunst: Die Missverständnisse über Kunst.

4. An Zeit: Das Unwiderrufliche.

5. An Koordinatensystemen: … gibt es nichts,

was nicht zu mögen ist.

6. Am Zeichnen: Die manchmal schwer

zu erreichende Ruhe, die man dafür braucht.

7. An meinem Leben: Die 50 Prozent,

die schrecklich und stressig sind.

8. An Berlin: Bürokratie.

9. An Deutschland: Den Geruch in Treppenhäusern.

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