Zeitung Heute : Justiz prüft neuen Fall von Beschneidung

Berlin - Die deutsche Justiz muss erneut über rituelle Knabenbeschneidung entscheiden. Die Staatsanwaltschaft Hof prüft derzeit ein Ermittlungsverfahren gegen den jüdischen Geistlichen David Goldberg, der den Eingriff nach eigener Aussage bis zu 30 Mal im Jahr vornimmt. Goldberg will sich auch von dem umstrittenen Urteil des Landgerichts Köln nicht stoppen lassen, das den Eingriff aus religiösen Gründen für strafbar erklärt hatte. In einer Strafanzeige, die dem Tagesspiegel vorliegt, wirft ein hessischer Arzt dem Rabbi Körperverletzung und Misshandlung von Schutzbefohlenen vor. Er beschneide Kinder ohne ärztliche Zulassung, ohne Betäubung und an medizinisch ungeeigneten Orten. Die Staatsanwaltschaft, der die Anzeige bereits seit Donnerstag vergangener Woche vorliegt, will nun die „strafrechtliche Relevanz“ des Falls untersuchen. Der Arzt streitet antisemitische Motive ab. neu

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