Zeitung Heute : Jutta Limbach, Präsidentin des Goethe-Instituts

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Eine Tasse Kaffee und

ein gutes Buch.

2. Zu Hause: Die Bequemlichkeit.

3. Am Goethe-Institut: Die kulturelle Vielfalt

seines Personals.

4. An Deutschland: Seine Sprache,

Literatur, Theater und Musik.

5. An Wahlen: Die Spannung, wer gewinnt.

6. An unseren Politikern: Ihre

Verantwortungsbereitschaft.

7. An Demokratie: Die Abwesenheit nicht

gewählter Potentaten.

8. An Frauen: Ihren Sinn für soziale Verantwortung.

9. An Männern: Pflichtgefühl.

10. An meinem Leben: Dass es immer bergauf ging.

11. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

Sie haben mich überzeugt.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Regenwetter.

2. Zu Hause: Das Putzen.

3. Am Goethe-Institut: Den Kampf ums Geld.

4. An Deutschland: Die Verzagtheit.

5. An Wahlen: Das Herabsetzen des Gegners.

6. An unseren Politikern: Geschwätzigkeit.

7. An unseren Parteien:

Die Selbstbezogenheit ihres Personals.

8. An Demokratie: Die Beschwerlichkeit.

9. An Frauen: Falsche Bescheidenheit.

10. An Männern: Die Geltungssucht.

11. An meinem Leben: Dass es immer kürzer wird.

12.Und sonst…: Die Hinfälligkeit im Alter.

13. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

Es geht mir dabei nur um’s Prinzip.

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