Zeitung Heute : Kaninchen mit Tomaten

Von Renzo Pasolini

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Eine Keule pro Person reicht für dieses Rezept. Kaninchen findet man in Fachgeschäften das ganze Jahr. Das Fleisch ist sehr gesund, hat wenig Fett, aber viele Vitamine und Proteine. Wir sollten davon mehr essen. Die Keule teilt man in zwei oder drei Stücke und brät das Fleisch in einer Pfanne mit einer guten Portion Olivenöl und drei ganzen großen, etwas zerdrückten Knoblauchzehen scharf an. Sobald das Kaninchen eine schöne Farbe hat, mit Salz und Pfeffer abschmecken, das Öl wegschütten und alles mit reichlich Weißwein ablöschen. Dazu gibt man noch schwarze Oliven, so 25 Stück, am besten ligurische, die haben einen sehr feinen Geschmack, und noch ein bisschen Rosmarin und Salbei, das lässt man kurz durchziehen. Dann gibt man passierte Tomaten dazu – eine kleine Dose, am besten sind Cherrytomaten. Die sollte man aber mit dem Mixstab oder der flotten Lotte pürieren. Dann muss das Ganze für ungefähr 35 Minuten bei 170 Grad in den Ofen.

Kaninchen darf nicht lange unter starker Hitze sein, weil das Fleisch sonst zu fest wird. Nur wenn es langsam durchzieht, bleibt es schön zart. Es sollte am Ende noch ein bisschen al dente sein, sonst schmeckt es nicht mehr. Dazu passt Gemüse, je nach Saison Brokkoli oder Blumenkohl. Und klassischerweise Polenta. Die gibt es auch instant. Dann muss man sie nur noch ein paar Minuten mit ein bisschen Wasser, Salz und Olivenöl kochen. Wer unbedingt will, kann aber auch eine Pasta dazu essen.

Renzo Pasolini kocht im Bacco in Berlin-Charlottenburg

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