Zeitung Heute : Karriere-Telefon

Eine Arbeitswelt ohne Computer ist heute überhaupt nicht mehr denkbar. Entsprechend hoch ist der Bedarf an qualifizierten Fachleuten in nahezu allen Bereichen rund um den PC. Aber nicht nur für Informatiker und Technikfreaks ist dieser Arbeitsmarkt interessant, auch Quereinsteigern bieten sich Perspektiven - etwa in der Beratung. Die IT-Beratung (Informations- und Kommunikationstechnik) hat im vergangenen Jahr beispielsweise 42 Prozent der Leistungen deutscher Unternehmensberatungen ausgemacht, wie der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) feststellt. Der Markt boomt.

Denn Firmen, die eine neue Software einführen, müssen zuvor über das für sie passende Produkt informiert werden, die Mitarbeiter sind zu schulen und regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen. Hier kommen die Berater oder Consultants zum Einsatz. "Für das Consulting ist es enorm wichtig, kommunizieren und organisieren zu können", sagt Ulrich Klopotek von Glowczewski vom Software- und Beratungsunternehmen Klopotek & Partner. Am Karriere-Telefon am vergangenen Montag gab er Tips für den Einstieg in die Branche. "Natürlich muß man auch die Produkte und Geschäftsprozesse kennen, Erfahrungen aus der Branche, in der man beraten will, mitbringen und Technik gegenüber aufgeschlossen sein", sagt der Klopotek Geschäftsführer. Aber diese Fähigkeiten setzen nicht unbedingt ein technisches Studium voraus, sie lassen sich auch in anderen Studiengängen und später im Job erwerben. Wer allerdings entsprechendes Vorwissen mitbringt, sich mit Datenbanken, Betriebssystemen oder Programmiersprachen auskennt, erhöht seine Einstiegschancen.

Hat man erst einmal in der Branche Fuß gefaßt, ist - jetzt auch in der Beratung - ein eindeutiger Trend zur Spezialisierung zu erkennen. Die Programme sind mittlerweile so umfangreich, daß sie einer allein nur noch selten komplett beherrschen kann. "Ohne Spezialisierung geht heute gar nichts", sagt der Firmenchef. rok

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