Zeitung Heute : KATASTROPHENDRAMA

The Impossible.

Fast 250 000 Menschen sind bei dem Tsunami am 26. Dezember 2004 ums Leben gekommen. Regisseur Juan Antonio Bayona pickt aus der Masse der Opfer eine Familie heraus, die von der Flut auseinandergerissen wird. Während die Mutter (Naomi Watts) im Hospital ums Überleben kämpft, macht sich der Vater (Ewan McGregor) im Chaos auf die Suche nach Frau und Sohn. Natürlich wird das Streben nach familiärer Wiedervereinigung mit einer ordentlichen Portion Sentiment versetzt. Dennoch entwickelt „The Impossible“ eine Kraft, die über Rettungskitsch hinausgeht. Die Fokussierung auf das individuelle Schicksal ist aber auch die Schwäche des Filmes. Denn so ergreifend hier eine Familie füreinander eintritt, fehlt der Blick für die Auswirkungen der Katastrophe jenseits der Touristenperspektive. Eindringlich. Martin Schwickert

USA/E 2012, 114 Min., R: Juan Antonio Bayona, D: Naomi Watts, Ewan McGregor

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben