Zeitung Heute : Kein Halten im Streit mit Lokführern

Berlin - Der dritte Warnstreik der Lokführergewerkschaft GDL binnen zwei Wochen hat erneut bundesweit zu massiven Zugverspätungen geführt. Am Vormittag seien drei Viertel aller Züge ausgefallen, in Ostdeutschland sogar 90 Prozent, resümierte die Gewerkschaft. Sie drohte, den Arbeitskampf in der kommenden Woche auszuweiten. Eine Einigung in dem Streit rückt derweil in weite Ferne: Die Deutsche Bahn kritisierte den Streik scharf, warf der GDL vor, die Öffentlichkeit irrezuführen und drohte mit Schadenersatzforderungen. Die Privatbahnen brachen die Gespräche mit der Gewerkschaft ab und erklärten, einen Tarifvertrag für die Lokführer werde es nicht geben. brö

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