Zeitung Heute : KIEZ-HOMMAGE

Kreuzkölln

Franziska Klün

Kreuzkölln – das Gebiet zwischen Kottbusser Damm, Maybachufer und Sonnenallee, wo dauernd neue Cafés, Kneipen und Galerien eröffnen. Und nun dieser Film, bestehend aus zwei Filmen: Zum einen „Moruk“, ein 29-minütiger Spielfilm, zum anderen „24 Stunden Schlesisches Tor“, eine Doku. Kreuzkölln taucht nicht auf. Warum also der Titel? „Moruk“ ist türkisch und bedeutet „Alter“, die Begrüßung von Murat und Hakan, zwei Cousins, die die Zeit mit Kiffen, Träumen, Streiten und Mädchenaufreißen totschlagen. Was hier gelingt, dem Zuschauer die Charaktere trotz der Filmkürze auch wegen der guten Schauspieler nahezubringen, fehlt der anschließenden Doku. Hier werden viele Personen interviewt und beobachtet. Doch es sind zu viele, um etwas mehr über sie zu erfahren. Annehmbar. Franziska Klün

„Kreuzkölln“, D 2009, 99 Min, „Moruk“: R: Serdal Karaca, D: Oktay Özdemir, Burat Yigit, „24 Stunden Schlesisches Tor“, R: Eva Lia Reinegger, Anna de Paoli

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