Zeitung Heute : KINDERFILM

Stella und der Stern des Orients

Stefanie ErhardtD

Die junge Titelheldin Stella verbringt Silvester in der alten Villa ihrer verstorbenen Urgroßmutter Clementine und stößt auf dem Dachboden auf eine verborgene Zeitmaschine, die sie ins Jahr 1905 zurückversetzt. Dort trifft sie auf die gleichaltrige Clementine und deren Bruder Gustav. Zusammen begeben sich die Kinder auf eine abenteuerliche Suche nach einem Schatz, dem „Stern des Orients“, der Clementines Familie vor dem Bankrott retten könnte. Pünktlich zu Weihnachten bietet der Film Zerstreuung im besten Sinne des Wortes – und das für alle Altersgruppen. Die Geschichte ist humorvoll und mit viel Liebe zum Detail inszeniert. Dass sie mitunter fast zu zügig und geradlinig ihrem Ende entgegenstrebt, mindert die Spannung zwar etwas, trübt das Sehvergnügen aber kaum. Sehenswert.

Stefanie Erhardt

„Stella und der Stern des

Orients“, D 2008, 87 Min.,

R: Erna Schmidt, D: Laura Berschuck, Hanna Schwamborn

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!