Zeitung Heute : KINDERFILM

Das große Rennen

Manfred Hobsch

Die elfjährige Mary lebt auf einem Bauernhof in Nordirland. In der Schule wird sie gehänselt, da sie direkt vom Schweinestall zur Schulbank wechselt. Zum Glück hat Mary ihren Freund Tom – und die Leidenschaft für Autorennen. Als ein Seifenkistenrennen stattfinden soll, ist ihr Ehrgeiz geweckt: Besonders ihrem Lieblingsfeind will sie es zeigen. Regisseur André F. Nebe erzählt die Geschichte einer Außenseiterin. Die Träume des Mädchens kontrastieren mit der bevorstehenden Trennung ihrer Eltern. Die Versöhnung zwischen Vater und Tochter gehört denn auch zu den berührenden Momenten eines Films, der um Probleme von Kindern wie Erwachsenen keinen Bogen macht. Voller Hoffnung endet der Streifen mit einem Gokart-Rennen, bei dem es gar nicht mehr um Sieg oder Niederlage geht – wahre Freundschaft ist wichtiger. Gut. Manfred Hobsch

„Das große Rennen“, Irland/D 2009, 84 Min., R: André F. Nebe, D: Niamh McGirr, Colm Meaney

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