Zeitung Heute : KINDERFILM

Sams im Glück.

Lydia Brakebusch
Foto: APA (dpa)/David Ebener

Genau 15 Jahre hat das Sams jetzt bei den Taschenbiers verbracht – laut Sams-Regelbuch die maximal gestattete Dauer. Wird sie überschritten, verwandelt sich der menschliche Mitbewohner nach und nach in ein Sams. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf: Herr Taschenbier erleidet merkwürdige Anfälle. Er isst Unmengen, springt hysterisch herum, treibt nur Unsinn – um sich dann zurückzuverwandeln, bis zum nächsten Anfall. Auch die dritte Verfilmung nach Paul Maars Buchreihe ist wieder grandios besetzt. Doch leider versinkt der Charme der Charaktere im Klamauk. Alles basiert auf dem Spiel Verwandlung/Zurückverwandlung. Noethen ist hier untypisch überengagiert, verfällt in eine clowneske Hysterie, die – in Verbindung mit der dünnen Handlung – spätestens nach der dritten Verwandlung nur noch eines ist: anstrengend. Lydia Brakebusch

D 2012, 103 Min., R: Peter

Garsina, D: Christine Urspruch, Ulrich Noethen

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