Zeitung Heute : Kinderrechte statt Museum Nane Annan besuchte Unicef-Büro in Berlin

Der Tagesspiegel

Für einen Besuch bei der Berliner Unicef-Arbeitsgruppe hat Nane Annan, die Frau des UN-Generalsekretärs Kofi Annan, Nane, auf einen Museums-Besuch verzichtet. Es war ihr ein wichtigeres Anliegen, sich über die Arbeit der deutschen Unicef für Kinderrechte und Bildung für Mädchen zu informieren. Deshalb trafen sich die Frau des Bundespräsidenten und Schirmherrin von Unicef-Deutschland, Christina Rau, die Unicef-Botschafterin Sabine Christiansen sowie rund 25 der 120 ehrenamtlichen Mitarbeiter mit Nane Annan zu einem ausführlichen Gespräch bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen im Berliner Unicef-Büro in der Charlottenburger Nehringstraße. „Frau Annan wollte mit unseren ehrenamtlichen Helfern sprechen, um sozusagen direkt an die Basis zu gehen“, sagte die Leiterin der Arbeitsgruppe Berlin, Claudia Bardenhewer. Sie habe die Mitarbeiter als das „unsichtbare Netz, das die Welt umspannt“ bezeichnet, die sich „um die Interessen der Schwachen“ kümmerten, ergänzte der ehrenamtliche PR-Berater für Unicef, Jens Karraß.

Die Frau des UN-Generalsekretärs begleitet ihren Mann bei seinem gegenwärtigen Deutschland-Besuch. Sie setzt sich seit langem für Kinderrechte ein, vor allem für gleiche Bildungschancen von Mädchen. Weltweit gehen rund 110 Millionen Kinder nicht zur Schule, 60 Prozent davon sind Mädchen. tabu

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