Zeitung Heute : Klaus-Dieter Lehmann, Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Nach erquickendem Schlaf die Neugier auf den Tag.

2. Zu Hause: Vertrautheit und heitere Atmosphäre.

3. An den Staatlichen Museen zu Berlin: Das Universum der Kunst, das in seiner Vielfalt eine Einheit

bildet.

4. An der „Beutekunstdebatte“: Dass die Debatte zeigt, wie stark die Identität durch die Kultur gebildet wird und deshalb Hoffnung auf Rückkehr besteht.

5. An Berlin: Die heitere Gelassenheit und die

Bedeutung von Kunst und Wissenschaft.

6. An Deutschland: Dass es so europäisch ist.

7. An meinem Leben: Das anhaltende Familienglück und die Chancen neuer beruflicher Aufgaben.

8. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde: Nur was sich ändert, bleibt.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Wenn morgens die Zeitung nicht pünktlich ist.

2. Zu Hause: Handwerker.

3. An den Staatlichen Museen zu Berlin: Das Fehlen eines Ankaufsetats für zeitgenössische Kunst.

4. An der Museumsinsel Berlin: Dass die Wiederherstellung und Vollendung nicht zügiger geht.

5. An der zeitgenössischen Kunst: Dass sie zunehmend ökonomisiert wird.

6. An Berlin: Dass der Großflughafen verbummelt und die Bedeutung von Tempelhof als City-Flughafen

verkannt wird.

7. An meinem Leben: Dass Kinder und Enkel so

verstreut sind.

8. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte: Das haben wir schon immer so gemacht.

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