Zeitung Heute : Klimaschutz: Keine Annäherung im Streit um Kohlendioxid

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Im Streit zwischen Bundeswirtschafts-, Umweltministerium, Stromkonzernen und den Bundestagsfraktionen von SPD und Grünen um die umweltfreundliche Kraft-Wärme-Kopplung zeichnet sich noch immer keine Lösung ab. Bei einem Spitzengespräch am Montag konnten die Stromkonzerne sowohl die Regierungsfraktionen als auch das Bundesumweltministerium nicht davon überzeugen, dass ihre Selbstverpflichtung zur Kohlendioxidreduktion eine tragbare Alternative zur Pflichtquote für KWK-Strom ist. SPD und Grüne betonten, zu der geplanten und von der Industrie kritisierten Pflichtquote gebe es keine Alternative. Wirtschaftsminister Werner Müller hingegen forderte die Stromkonzerne auf, innerhalb von sechs Wochen eine unterschriftsreife Selbstverpflichtung vorzulegen. Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2010 eine Verdoppelung der umweltfreundlichen Energieart, bei der Strom und Wärme erzeugt werden, zu erreichen und damit den Ausstoß von Kohlendioxid um 23 Millionen Tonnen pro Jahr zu senken.

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