Zeitung Heute : Knobloch beklagt Anfeindungen

Berlin - Die Diskussion um den Regierungsentwurf zur Knabenbeschneidung wird heftiger. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, Charlotte Knobloch, sagte mit Blick auf die Beschneidungsdebatte: „Was wir an Anfeindungen erleben mussten, hätte ich mir so vorher in meinen schlimmsten Albträumen nicht vorgestellt.“ Der Passauer Rechtsprofessor Holm Putzke, der die Debatte maßgeblich beeinflusste, nannte den Vorschlag eine „bizarre Missachtung kindlicher Rechte“. Er sagte dem Tagesspiegel: „Dass der Staat jüdischen und muslimischen Beschneidern, also in der Regel medizinischen Laien, gestattet, Säuglingen an den Genitalien herumzuschneiden, ist skandalös.“ Das Bundesverfassungsgericht werde die Regelung im Fall einer Prüfung kippen. Tsp

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