Kolumne: BERLINER SPITZENKÖCHE verraten ihre Tricks : Boconcini di pollo con peperoni

Das ist ein sehr aromatisches Gericht.

Renzo Pasolini

Das ist ein sehr aromatisches Gericht. Man kann dafür Hähnchenbrust nehmen, aber noch besser wäre die Keule. Die macht mehr Arbeit, man muss die Haut entfernen und das Fleisch auslösen. Aber die Keule ist saftiger und man kann nicht viel falsch machen, die bleibt zart und hat mehr Geschmack. Bei der Brust ist die Gefahr, dass sie trocken wird und faserig. Aber wenn’s schnell gehen soll, nimmt man halt Brust. Pro Person rechnet man eine bis anderthalb Keulen, je nach Appetit, oder eine Brust. Und für vier Personen je eine rote, grüne und gelbe Paprika, die werden gewaschen und in kleine Würfelchen geschnitten. Dann braucht man 150 Gramm Porree und 100 Gramm Cherrytomaten, klein geschnitten.

Jetzt brät man das klein gewürfelte Fleisch in einer eisernen Pfanne an, gibt das Gemüse dazu, löscht mit etwas Weißwein ab, so ein Sherryglas voll, und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab. Dann stellt man die Flamme etwas runter, lässt das Ganze gut zehn Minuten (ohne Deckel) ziehen und gibt etwas Sahne (50 ml) in die Sauce, damit sie cremiger wird. Dann noch mal fünf Minuten ziehen lassen. Zum Servieren streut man etwas frische Petersilie darüber. Dazu passt gut frisches Gemüse, Backkartoffeln oder Reis. Und Brot, zum Tunken.

Renzo Pasolini arbeitet als Berater im Bacco in der Marburger Straße

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