Kolumne: Spitzenköche verraten ihre Tricks : Gulaschsuppe

Für vier Personen brauchen wir 600 Gramm Rindfleisch aus der Schulter, außerdem 400 Gramm festkochende Kartoffeln, drei mittelgroße Zwiebeln, dann eine rote Paprika, zwei Möhren, eine Knoblauchzehe, ein Becher Sauerrahm, zwei Esslöffel Paprika edelsüß und einen guten Esslöffel frischen gehackten Majoran.

Kurt Jäger

Für vier Personen brauchen wir 600 Gramm Rindfleisch aus der Schulter, außerdem 400 Gramm festkochende Kartoffeln, drei mittelgroße Zwiebeln, dann eine rote Paprika, zwei Möhren, eine Knoblauchzehe, ein Becher Sauerrahm, zwei Esslöffel Paprika edelsüß und einen guten Esslöffel frischen gehackten Majoran. Das wär’s, dann können wir anfangen.

Zwiebel, Paprika und Möhren werden in kleine Würfel geschnitten, das Fleisch in etwas größere, so anderthalb Zentimeter. Erst mal werden die Zwiebeln in Rapsöl hellbraun angeröstet – Rapsöl ist besonders gesund, sonst nehmen Sie einfach Sonnenblumenöl. Dann kommt das Fleisch dazu, das wird gesalzen und gepfeffert und ein paar Minuten mit angebraten – aber es soll nicht dunkel werden. Jetzt streue ich auch Paprika drüber – aber vorher die Pfanne vom Herd nehmen, sonst wird das Ganze bitter. Das wird nun abgelöscht, mit eineinviertel Liter Rinderbrühe oder Wasser – da verdampft ja einiges, am Schluss hat man dann einen Liter Suppe. Die Brühe kann man leicht selber machen: einfach zwei Pfund Knochen mit Suppengrün und wenig Salz zwei Stunden kochen lassen.

Die Gulaschsuppe lässt man eine Dreiviertel bis ganze Stunde köcheln, bis das Fleisch gar ist. Nach einer halben Stunde kommen die gewürfelten Kartoffeln, Möhren, Paprika rein. Und wenn das Ganze fertig ist, noch der Majoran.

Ich würde die Suppe auch ein bisschen abbinden, sodass sie eine sämige Konsistenz hat. Das kann man mit ein bisschen Mehl machen, mit Mondamin oder Kartoffelstärke. Einfach einen Esslöffel mit etwas Suppe anrühren und dann das Ganze damit binden. Aber die Suppe sollte nicht zu dick sein – von der Konsistenz wie eine Rahmsauce, schön cremig. Und für die ganz Scharfen kommt noch eine gehackte Chilischote rein.

Kurt Jäger macht eine schöpferische Pause

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