Zeitung Heute : KOMÖDIE

Vielleicht, vielleicht auch nicht

Katja Reimann

Die erste Stunde Sexualkundeunterricht an ihrer Schule stürzt die kleine Maya in Grübeleien: Die Sache zwischen Männern und Frauen scheint komplexer zu sein, als sie dachte. Ein Gespräch mit Daddy soll ihr Weltbild wieder gerade rücken und klären, warum sich Mayas Eltern scheiden lassen wollen. Vater William holt weit aus und erzählt von den drei wichtigsten Liebesbeziehungen seines Lebens. Er ändert die Namen, und Maya muss raten, welche der Frauen ihre Mutter ist. Ergebnis: Liebe ist furchtbar kompliziert. Die Macher von „Tatsächlich Liebe“ rollen hier eine Liebesgeschichte von ihrem Ende her auf. Romantik und Spannung gehen beim Zurückspulen allerdings völlig verloren. Für die kleine Maya mag die Geschichte interessant sein, dem Kinozuschauer aber bleibt sie sehr vorhersehbar. Oberflächlich und langweilig. Katja Reimann

„Vielleicht, vielleicht auch nicht“, USA 2008, 112 Min.,

R: Adam Brooks, D: Ryan Reynolds, Abigail Breslin, Isla Fisher

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