Zeitung Heute : Korallen gehören nicht ins Gepäck

Der Tagesspiegel

Sie sehen verlockend aus, die glänzend-exotischen Muscheln und gewundenen Schnecken, die man während Reisen in den Süden vielerorts in den Auslagen von Geschäften oder an Marktständen sieht. Doch auch „Schalen von Riesenmuscheln, Gehäuse von Fechterschnecken und Korallenbruchstücke“ fallen unter den Artenschutz, warnt der Zoll jetzt urlaubsreife Berliner auf der ITB (Halle 12, Stand 11). Auch von noch lebenden Mitbringseln sollte man die Finger lassen, so die Warnung der Oberfinanzdirektion Cottbus.

Mit imitierter Markenware, die in Urlaubsländern oft günstig angeboten wird, handelt man sich oftmals unerwünschte Nebeneffekte ein. „Bei der Herstellung von Textilien werden oft giftige Farbstoffe verwendet“, wissen die Zoll-Experten. Wer bei günstigten Kfz-Ersatzteilen vermeintlich ein Schnäppchen macht, wird an der Grenze ebenfalls oft eines Besseren belehrt. Wenn sie nicht den Sicherheitsbestimmungen entsprechen, kann gegen den Besitzer ein Strafverfahren eingeleitet werden – wie bei allen zuvor beschrieben Verstößen.

Zollfrei einführen kann der Urlauber in der Regel folgendes: 200 Zigaretten (über 17-Jährige), ein Liter Spirituosen mit mehr als 22 Prozent Alkoholgehalt (über 17 Jahre), 500 Gramm Kaffee (ab 15 Jahre), 50 Gramm Parfüm sowie andere Waren mit einem Wert von bis zu 179 Euro.

Weitere Infos sind im Internet unter www.zoll-d.de oder über www.brandenburg.de erhältlich. kög

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben