Zeitung Heute : „Koste es, was es wolle“

Die Kritiker sind in der Überzahl – Stimmen zum therapeutischen Klonen

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„Wir müssen den Machbarkeitswahn stoppen und schnellstmöglich zu einem internationalen Klonverbot kommen. Wenn wir menschliches Leben in die Beliebigkeit kommerzieller Verwendung stellen, dann wird keine Ethik der Welt uns mehr retten.“ JörgDietrich Hoppe,

Präsident der Bundesärztekammer

„Wirklicher Fortschritt zeigt sich darin, dass der Mensch Handlungsweisen auswählt, die er verantworten kann. Das Klonen gehört nicht zu diesen Handlungsweisen.“ Der Ratsvorsitzende der

Evangelischen Kirche in Deutschland(EKD), Bischof Wolfgang Huber

„Die Wissenschaftler sollten sich zurückhalten und nicht so tun, als stünde der therapeutische Durchbruch unmittelbar bevor.“ Der Mannheimer Medizinrechtler

Jochen Taupitz, Mitglied des Ethikrats

„Die Forscher haben eine Grenze überschritten, die in jedem Fall zu achten gewesen wäre.“ Joachim Wanke,

Bischof in Erfurt

„Ein wichtiges wissenschaftliches Ergebnis.“ Detlev Ganten, Mitglied im Ethikrat und Molekularmediziner

„Der Versuch der koreanischen Forscher hat wenig mit Wissenschaft oder Therapien zu tun, wohl aber mit der menschlichen Sucht, der Erste zu sein, koste es, was es wolle.“ Der Präsident der

Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Ernst-Ludwig Winnacker

„Jetzt rächt sich auf besonders bittere Weise, dass es die deutsche Bundesregierung war, die mit ihrer ausschlaggebenden Stimme vor wenigen Monaten bei den UN in New York durch eine Entscheidung von 79 zu 80 Stimmen verhinderte, dass eine weltweite Ächtung jeder Form des Klonens durch internationales Recht angestrebt werden konnte.“ Die Bundesvorsitzende

der Christdemokraten für

das Leben (CDL), Mechthild Löhr

„Dieser ,Erfolg’ führt zu Klonbabys und nicht zur Heilung von Patienten.“

Der Vorsitzende der

Arbeitsgruppe Bioethik der

EVP/ED-Fraktion im EU-Parlament,

Peter Liese

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