Zeitung Heute : Kurz gefasst

Anlagen in Berlin wollen genau geprüft sein. Wie die Makler DTZ Zadelhoff mitteilen, prüften Investoren "sorgfältig und langwierig", ob sich der Erwerb einer Rendite-Immobilie in der Stadt rechnet. Das Interesse an Grundstücken und Altbauten zur Entwicklung sei rückläufig.

Zu einer Immobilienmesse lädt die Berliner Sparkasse noch bis zum 23. Oktober in ihre Räume am Alexanderplatz ein. An den Dienstagen, Donnerstagen und Sonnabenden bietet das Kredithaus persönliche Beratungen zwischen 15 Uhr und 18 Uhr an. Am 16. Oktober findet ab 18 Uhr zudem eine Abendveranstaltung mit Informationen rund um den Immobilienerwerb statt.

Geschlosser Immobilienfonds im Fadenkreuz der Ermittler. Die Staatsanwaltschaft in Stuttgart überprüft den Dreiländerfonds DLF 94/17 der Kapital Consult (KC) in Stuttgart. Hier hegen die Ermittler den Verdacht, dass die Initiatoren überhöhte Provisionen verlangt haben. Die Fonds-Initiatoren sehen die Gebühren als gerechtfertigt an.

Anders wohnen wollen fast die Hälfte (44 Prozent) der Bundesbürger. Dies geht aus einer nicht repräsentativen Umfrage des Magazins Stern und der Bausparkasse Schwäbisch Hall unter 35 000 Lesern hervor. Jeder vierte Befragte kann sich vorstellen, in City-Quartieren wie Altbauvierteln zu wohnen.

Rechenbeispiel. Wer heute 1000 Mark Miete zahlt, muss bei einer jährlichen Mietsteigerung von durchschnittlich 3,5 Prozent in 20 Jahren 1922 Mark und in 30 Jahren 2711 Mark fürs Wohnen zahlen. Da die Gehälter selten ähnlich schnell steigen und die staatlichen Renten abnehmen, raten die Landesbausparkassen zum Immobilienerwerb. Wer Wohneigentum erwirbt, muss nur noch für dessen Nebenkosten und Instandhaltungsrücklagen sorgen. Das sind selten mehr als fünf Mark pro Quadratmeter.

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