Zeitung Heute : Kurz notiert

Der Tagesspiegel

Die Mitte Berlins bleibt in der CDU weiterhin umkämpft. Bei der Aufstellung des Direktkandidaten der CDU für den Bundestagwahlkampf 2002 im Großbezirk wird es voraussichtlich eine Kampfabstimmung geben. Zur Wahl stellen sich am kommenden Dienstag der ehemalige Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft und Technologie, Volker Liepelt und Florian Mausbach, seit 1996 Präsident der Bundesbaudirektion.

Der 57-jährige Mausbach hatte seine Bewerbung um das als sicher geltende Bundes-Direktmandat erst vor wenigen Tagen bei den CDU-Ortsverbänden in Mitte eingereicht. In dem Papier spricht er sich für eine Erneuerung und Öffnung der Partei aus. „Frische Luft“ will der erst seit wenigen Jahren in Berlin lebende Architekt in die Mitte der Stadt bringen. Damit zielt er auf den als konservativ geltenden 54-jährigen Liepelt ab, der seit 1974 dem CDU-Kreisverband Tiergarten angehörte und zeitweise Generalsekretär der Berliner CDU war.

Um die Nominierung im prestigeträchtigen Bundestagswahlkreis Mitte hatten zuvor schon der ehemalige Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen und Ex-Bürgerrechtler Günter Nooke gekämpft. Diepgen war Ende Februar nach der Niederlage bei den Wahlen um den Platz 1 der Landesliste von seiner Kandidatur zurückgetreten. Nooke der die Spitze der Liste übernahm, kandidiert jetzt im Wahlkreis Pankow. kvm

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