Zeitung Heute : KURZ NOTIERT

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„Wer jetzt den Alg IIAntrag nicht abgibt, muss mit finanziellen Einbußen rechnen“. So informiert die Bundesagentur für Arbeit und weist auf die Öffnungszeiten der Agentur Berlin Nord hin. Montag bis Mittwoch sowie Freitag von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag bis 18 Uhr und am Sonnabend, 2. Oktober, von 8 bis 14 Uhr, können die Anträge in den Geschäftsstellen abgegeben werden.

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Auslands-Stipendien. Nicht-Akademiker bis zum Alter von 30 Jahren können bei der Inwent GmbH ( 02 21 / 20 98 20 – 4, www.inwent.org) ein Auslandsstipiendium erhalten.

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Drehbuch-Intensivkurs. „Von der Idee zum fertigen Draft Script“ überschreibt die Berliner Akademie Ars Dramatica ( 030 / 81 79 81 26, www.arsdramatica.de) ihren im Oktober beginnenden Drehbuchkurs. Neun Monate lang werden theoretische Grundlagen vermittelt und in ein Drehbuch umgesetzt.

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Multimedia zum Anfassen. Unter dem Motto „Bildung zum Anfassen“ zeigen Teilnehmer des Computer-Trainingszentrums an der Artur Speer-Akademie (www.artur-speer-akademie.de) am 28. September von 14 Uhr bis 18 Uhr die Ergebnisse ihrer Bildungsanstrengungen. Es werden Vorträge über Multichannel-Marketing, über „Dienstleistungswüste Deutschland“ oder auch „Chance Hartz IV - kompetent erläutert“ gehalten.

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Berufsbezeichnungen und Berufswahl . Die Bezeichnung eines Berufs spielt bei der Berufswahl Jugendlicher eine wichtige Rolle. Sie überprüfen vor allem das Image. Wichtig für sie ist der Eindruck, den ein (Lehr-)Beruf auf Freunde macht. Erscheint dieser dem eigenen Ansehen eher abträglich, wird er für die eigene Lehre nicht in Betracht gezogen – auch nicht, wenn es noch Ausbildungsplätze gibt. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) nach Auswertung einer Studie über „Berufsbezeichnungen und Berufswahl“. Die gemeinsam mit der Uni Bonn erhobenen Daten geben außerdem Hinweise auf drei grundsätzliche Funktionen einer Berufsbezeichnung. Erstens lesen Jugendliche diese wie Hinweisschilder, was sie im Beruf erwartet. So werden traditionelle Berufe wie Schornsteinfeger oder Bäcker mit den Märchenbüchern aus der Kindheit verbunden, nicht aber mit der modernen Berufswirklichkeit. Zweitens versuchen Jugendliche, die Belastungen der Lehrstellensuche und die Zahl der in Frage kommenden Berufe möglichst gering zu halten. Die dritte Funktion, von den Wissenschaftlern unter „ Selbstdarstellung“ zusammengefasst, dient der Tauglichkeit eines Berufs als „Visitenkarte“ der eigenen Persönlichkeit. Attraktiv sind deshalb Bezeichnungen, die auf einen intelligenten und erfolgreichen Menschen schließen lassen – etwa „Mediengestalter für Digital- und Printmedien“. Negativ bewertet werden dagegen Namen wie „Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft“, die aus Sicht der Jugendlichen keine Image-Förderer sind. Die Ergebnisse der BIBB-Untersuchung sind von Andreas Krewerth, Tanja Tschöpe, Joachim Gerd Ulrich, Alexander Witzki (Hrsg.) in „Berufsbezeichnungen und ihr Einfluss auf die Berufswahl von Jugendlichen. Theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse“ veröffentlicht. Das Buch kostet 18 Euro 90. rch

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