Zeitung Heute : KURZ NOTIERT

-

Schon häufig finden sich PhotovoltaikAnlagen auf Berlins Dächern, die per Solarzelle Sonnenlicht direkt in Strom umwandeln. Die kleinen Kraftwerke sind verschleißarm, da sie ohne bewegliche Teile auskommen. Der erzeugte Strom wird meist in das Bewag-Netz eingespeist und vergütet. Die Berliner Anlagen erzeugen insgesamt eine Energiemenge von etwa 3440 Megawattstunden pro Jahr. Das entspricht dem Verbrauch von 1500 Haushalten. Seit 1992 gibt es finanzielle Zuschüsse durch diverse Programme. Etwa die Hälfte aller Anlagen in Berlin wurde von der Bewag gefördert. Mit Einführung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 wurde der Solarstrom mit damals 99 Pfennigen (50,6 Cent) je Kilowattstunde vergütet. Durch die Novellierung des EEG erhalten ab 2004 errichtete Anlagen eine Vergütung von 57,4 Cent je Kilowattstunde. Damit können Solaranlagen auch in Berlin wirtschaftlich betrieben werden. Zuschüsse durch Förderprogramme sind nicht mehr erforderlich. Zu den Themen erneuerbare Energien und Photovoltaik bietet die Bewag Beratung an (Telefon 030-267 111 30).

Sonnenenergie zum Nachlesen

Im Rahmen der Bonner Konferenz „renewables 2004“ veranstaltet der Forschungsverbund Sonnenenergie (FVS) ein internationales Forum. Wissenschaftler und Politiker diskutierten über die Rolle von Forschung und Ausbildung für die weltweite Verbreitung regenerativer Energien. Der englischsprachige Tagungsband ist kostenlos über die FVS-Geschäftsstelle (Kekuléstraße 5, 12489 Berlin) zu beziehen oder im Internet herunterzuladen (www.fv-sonnenenergie.de).

Sparsam heizen

Gerade in der kalten Jahreszeit lässt sich durch gezieltes Handeln der Energieverbrauch deutlich senken. Tipps und Infos zum sparsamen Heizen gibt der „Initiativkreis Erdgas & Umwelt“. Im Internet unter: www.ieu.de.

Infomaterial kostenlos beziehen

Infos und Broschüren zum Thema erneuerbare Energien sind kostenlos erhältlich unter www.erneuerbare-energien.de oder www.bine.info.

Austausch alter Heizkessel

Die am 1. November 2004 in Kraft getretene neue Bundesimmissionsschutzverordnung sieht den Austausch ineffizienter Heizanlagen mit zu hohen Abgasverlusten vor. Der Umstieg vom alten Öl- auf einen neuen Gaskessel kann die Kohlendioxid-Emissionen um rund 50 Prozent reduzieren und führt zudem zur jährlichen Ersparnis von bis zu 1000 Euro an Energiekosten. Mit der Kampagne „Berlin sucht die ältesten Heizkessel der Stadt“ wollen die Gasag Berliner Gaswerke AG und die Berliner Energieagentur GmbH auf diese Möglichkeiten hinweisen. Als Gewinne winken unter anderem sieben neue Heizkessel in der Leistungsklasse bis 30 Kilowatt (kW) sowie eine Solaranlage. Als Sonderpreis im Wert von 3000 Euro wird ein Jahr lang die Wärme eines Blockheizkraftwerks frei Haus geliefert. Bis zum 5. Dezember 2004 können noch alte Heizkessel zum „Kessel-Casting“ angemeldet werden. Unterlagen gibt es telefonisch (030-29333028) oder im Internet: www.kessel-casting.de.pja

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben