Zeitung Heute : Kurz überflogen

tdt

Australien. Nach dem olympischen Boom streichen mehrere Luftlinien Flüge nach Sydney. South African Airways gibt die Route ganz auf, arbeitet aber enger mit der australischen Qantas zusammen. Lauda Air ist auf der Strecke Wien-Sydney nur noch drei Mal statt vier Mal pro Woche unterwegs. Und auch Gulf Air nimmt statt vier Mal nur noch drei Mal pro Woche Kurs auf Australiens größte Stadt. tdt

Deutschland. Seit 1. Dezember haben sich die staatlichen "Luftsicherheitskosten", die zusätzlich zum Flugpreis erhoben werden, auf den zwölf Flughäfen Berlin-Schönefeld, Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, München, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Paderborn und Stuttgart jeweils pauschal von zehn auf zwölf Mark erhöht. faf

La Gomera. Atlantic Airways hat die erst im Juni 1999 begonnenen Flüge nach La Gomera aus wirtschaftlichen Gründen wieder eingestellt, wodurch die Insel als einzige der Kanaren nicht mit dem Flugzeug erreichbar ist; der Urlaubsverkehr ist jedoch kaum betroffen, da rund 90 Prozent der Touristen über die benachbarte Insel Teneriffa und anschließend mit der Fähre einreisen. faf

ANA. Den Passagieren der Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) steht jetzt das Vielfliegerprogramm "Skywards" offen. Für einen Rückflug Frankfurt am Main-Tokio werden beispielsweise - je nach Klasse - zwischen 8200 und 17 500 Meilen gut geschrieben. Bis Ende Januar - ab 20 000 Meilen winken Freitickets - gibt es sogar die doppelte Punktzahl. Die japanische Fluggesellschaft beförderte 1999 ab Deutschland rund 80 000 Passagiere. tdt

Italien. Die Flughafengebühren in Italien haben sich drastisch erhöht, wodurch bei Inlandsflügen und zu Zielen in der EU beispielsweise ab Rom-Fiumicino jetzt umgerechnet rund 10,70 Mark (plus 51 Prozent) und von Rom-Ciampino 15 Mark (plus 116 Prozent) zusätzlich zum Flugpreis anfallen. Ähnlich hohe Gebühren ab umgerechnet zumindest acht Mark gelten auch für die übrigen Flughäfen des Landes. faf

TAM. Die brasilianische Fluglinie TAM bemüht sich um Landerechte in der Bundesrepublik: Sie will Kurs auf Frankfurt am Main nehmen. Bislang steuert die Luftverkehrsgesellschaft in Europa nur Paris an. Wann es so weit ist, kann TAM-Manager Jose Wagner Ferreira "noch nicht genau sagen."

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