Zeitung Heute : Kurzmeldungen

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PINNBRETT

Informationspool für Controller. 90 Prozent der Unternehmen leiden unter dem Überfluss an Informationen. Das ergab eine Befragung des ITMarktforschungsinstituts Gartner Group. Das Internet-Portal www.rechnungswesen-office.de der Haufe Mediengruppe soll die Infoflut kanalisieren. Ein vierwöchiger Test ist kostenlos.

Support für Weiterbildungsinstitute. Mit dem Projekt SELBER (für Service, Lernkulturen und Beratung) stellt das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung auf der Internet-Seite www.die-bonn.de/selber neue Formen der institutionellen Weiterbildung vor. Ziel des Projekts ist es, dass Lernende ihr Lernen stärker selbst in die Hand nehmen.

Europäischer Online-Kurs. Eein Team von europäischen E-Learning-Experten arbeitet an der Entwicklung des ersten europäischen Online-Kurses. Die tele-akademie der Fachhochschule Furtwangen, die sich selbst als Marktführer bei wissenschaftlicher Online-Weiterbildung bezeichnet, hat gemeinsam mit dem Collegeverbund South-Yorkshire in Großbritannien sowie der Cépière Formation in Frankreich Lernziele und ein Kurskonzept entwickelt – mit europäischem Zertifikat. Der Lernerfolg werde für jedes Modul einzeln bewertet, orientiert an britischen Standards. Die Europäische Net-Trainers Vereinigung möchte Qualitätsstandards für Online-Lernen in Europa etablieren, vergleichbar dem Europäischen Computerführerschein. Mehr Infos unter www.tele-ak.de und www.nettrainers.org .

Europäisches Medienrecht. Eine auf internationale Anforderungen ausgerichtete Weiterbildung in Medienrecht und Finanzierung offeriert das Erich Pommer Institut in Potsdam ( www.epi-medieninstitut.de ) Juristen und Führungskräfte der europäischen Medienbranche. Der erste Workshop „Copyright Clearance“ ist für den 4. und 5. Juli in Berlin vorgesehen.

Gute Zeiten für Repetitoren. 90 Prozent aller Jurastudenten bereiten sich in Repetitorien auf das Examen vor. Auch angehende Mediziner, Ingenieure, Wirtschafts-, Natur- und Geisteswissenschaftler zahlen mittlerweile für die private Nachhilfe. „Gerade im Schatten von Massenunis gedeihen Repetitorien prächtig. Indirekt zahlen damit schon heute viele Studenten freiwillige Studiengebühren“, berichtet das Düsseldorfer Job-Magazin „Junge Karriere“. Ein Jura-Repetitorium kostet bis zu 2 400 Euro pro Jahr, die Investition zahle sich meistens aus. Nur jeder zehnte Teilnehmer setze das Examen in den Sand, ohne private Nachhilfe sei die Durchfallquote vier Mal so hoch. rch

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