Zeitung Heute : Kurzmeldungen

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Katharina Zaugg hat 15 Jahre lang als Putzfrau gearbeitet. Heute bietet die studierte Ethnologin Seminare an, wie man es richtig macht. Nachzulesen auch in ihrem Buch „Wellness beim Putzen“. Hier ein paar ausgewählte Ratschläge zur Steigerung des Wohlbefindens:

Im Türrahmen in die Hocke gehen, in jeder Hand einen Lappen. Jetzt mit der rechten Hand links unten beginnen, langsam strecken und über den Kopf bis nach rechts unten fortfahren. Das Gleiche mit der anderen Hand.

Mit dem Lappen in der offenen Hand putzen, nur leicht aus dem Handgelenk heraus arbeiten, nicht aus der Schulter Druck ausüben.

Beim Bodenwischen in die Hocke gehen, mit kreisenden Bewegungen eine acht wischen und langsam rückwärts bewegen, das ist gut für Beckenboden und Oberschenkel.

Staubsaugerlärm kann furchtbar nerven, deshalb beim Staubsaugen mit dem Gerät ein Duett singen oder summen. Wenn man etwas ungern tut, hat man nämlich die Angewohnheit flach zu atmen, zu verkrampfen. Wenn man summt, muss man atmen, sonst kommt kein Ton mehr.

Auch mal mit geschlossenen Augen putzen, den Gegenstand dabei einfach nur ertasten. Das schult die Sinne.

Katharina Zaugg: Wellness beim Putzen. Hep-Verlag, Bern. 13,90 Euro.

www.mitenand-putzen.ch

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