Zeitung Heute : Lafontaine duldet keinen Gegenkandidaten

Berlin - Der Machtkampf um die künftige Linken-Führung ist noch nicht entschieden: Bei einem Krisentreffen am Dienstag konnten sich die Parteispitze und die Landesvorsitzenden nicht auf einen Kandidaten für den Parteivorsitz einigen. Vizefraktionschef Dietmar Bartsch blieb nach den knapp fünfstündigen Beratungen bei seiner Kandidatur. Auch Ex-Chef Oskar Lafontaine erklärte seine Bereitschaft, das Amt zu übernehmen. Eine Kampfkandidatur lehnt er jedoch ab. „Das wäre nicht der krönende Abschluss meiner Karriere“, machte er vor den Beratungen deutlich. Die Linke will Anfang Juni auf einem Parteitag in Göttingen eine neue Führung wählen. Unterstützung erhält Lafontaine vor allem aus dem Westen. In den nächsten Wochen soll weiter nach einer Lösung gesucht werden. ce/m.m.

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