Zeitung Heute : Lars Eidinger

SCHAUSPIELER.

JA BITTE!

Zuletzt habe ich gelacht über... den selbst ausgedachten Witz meiner Tochter. Eine Krake kam, fragte sie:

„Was ziehst du an?“ – „Ein olles Zwetschgenbrot.“

Ein Idol: Der Autor und Regisseur Rodrigo García.

Wegen seines Sinns für Poesie und Humor.

Dazu tanze ich: „I’ll Break Ya Legg“ von Eidinger.

Bester Ort in Berlin: Die Thaiwiese im Preußenpark.

Empfehlenswerte Droge: Das Publikum.

Eine Traumrolle wäre mal: Richard III.

Lieblingstier: Der Fuchs. Während der Geburt meiner Tochter hat einer unterm Fenster gesessen

und zum Kreißsaal hochgeschaut.

Mehr Filme über: Menschen in Sozialbauwohnungen.

Mag ich: Rote Haare, Totenköpfe,

Langstreckenflüge, Hotelzimmer, Nagellack.

NEIN DANKE!

Zuletzt habe ich mich geärgert über... das Gesetz, nach dem Kinder in Berlin mit fünf Jahren eingeschult werden.

Schmeckt nicht: Der Regisseur Benedict Andrews hat mal zu mir gesagt, nachdem wir bei McDonald’s waren: „Ich lasse den Clown nie wieder in meinen Mund sch***.“

Ein abschreckendes Beispiel: Reinhold Beckmann mit

seiner menschenverachtenden falschen Betroffenheit,

die nur darauf abzielt, Leute öffentlich bloßzustellen.

Bei diesem Lied verlasse ich die Tanzfläche:

„Who Let The Dogs Out“ von Baha Men.

Hässlich in Berlin: Die mit zwölf Zentimeter dicken Dämmplatten sanierten Altbaufassaden, an denen neu eingesetzte Kunststofffenster wie Schießscharten aussehen.

Darin habe ich mich zu oft gesehen: Als Jørgen Tesman

in 200 Vorstellungen von „Hedda Gabler“.

Mag ich nicht: Haare schneiden, falsche Bescheidenheit, deutsche Comedy, Porsche Cayenne in der Stadt, Ikea.

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