Zeitung Heute : Lassen sich die Bilder zu Geld machen?

Der Tagesspiegel

Nur schwer. Denn das Diebesgut auf dem nationalen oder internationalen Kunstmarkt anzubieten, wäre viel zu gefährlich. Laut Polizei bleiben den Tätern nur zwei Möglichkeiten, die Bilder zu Geld zu machen. Entweder sie haben einen leidenschaftlichen Sammler an der Hand. „Der hängt sich die Bilder dann in den Keller und erfreut sich nachts bei Kerzenschein an ihrem Anblick“, sagt Kriminaldirektor Winfried Roll. Oder die Diebe entpuppen sich als „Artnapper“. Eine kriminalistische Disziplin, die sich in den letzten 15 Jahren zunehmender Beliebtheit erfreut. Beim „Artnapping“ melden sich die Diebe ein paar Tage nach dem Bruch bei den Besitzern oder der Versicherung. Um die Rückgabe der Kunstschätze anzubieten. Und die Höhe des Lösegelds festzusetzen.kf

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