Zeitung Heute : Leben auf einer Marsstation in Utah

Der Tagesspiegel

Ein Mitarbeiter des Instituts für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart wurde von der internationalen „Mars Society" als Besatzungsmitglied einer simulierten Mars-Station ausgewählt. Jan Osburg, wissenschaftlicher Angestellter im Bereich „Raumfahrtsysteme und Raumfahrtnutzung", wird vom 7. bis zum 21. April in der „Mars Desert Research Station" in den Bereichen „Human Factors" und Lebenserhaltungssysteme forschen.

Die simulierte Marsstation befindet sich in der Wüste des US-Bundesstaates Utah. Zusammen mit einer gleichartigen Anlage in der Arktis dient sie zur Erforschung und Verbesserung von Vorgehensweisen und Techniken, die für die ersten bemannten Expeditionen zum Mars benötigt werden.

Besatzungsmitglieder sind strengen Beschränkungen unterworfen, denn der Betrieb dieser Forschungsstationen soll dem einer echten Mars-Station weitestgehend nahe kommen. So müssen die „Astronauten" zum Beispiel vor dem Verlassen der Station ihre Raumanzüge anlegen und eine Luftschleuse passieren. Jegliche Kommunikation mit der Außenwelt wird per Satellit über eine „Bodenstation" geleitet, die ebenfalls von Mitgliedern der Mars Society betrieben wird.

Die Besatzungsmitglieder wurden aus über 400 Bewerbern ausgewählt, die einem Aufruf der Mars Society im Oktober 2001 gefolgt waren. idw

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben