Zeitung Heute : Lebenslanges Lernen im Betrieb

-

In nur in wenigen Fällen

haben Arbeitnehmer tatsächlich einen Anspruch auf Weiterbildung. Die wichtigsten Rechte stehen in den Bildungsurlaubsgesetzen und in den Weiterbildungsfreistellungsgesetzen der Länder. Die Dauer der Weiterbildung liegt darin bei höchstens 10 Tagen pro Jahr . Diese Ansprüche werden aber nur selten wahrgenommen. In dem neuen Tarifabschluss der Metall- und Elektroindustrie , der für alle Tarifbezirke außer Sachsen gilt, steht ein Anspruch auf ein Beratungsgespräch zur Weiterbildung. In diesem Gespräch sollen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf Qualifizierungsmaßnahmen einigen. Je nachdem, in welchem Interesse die Weiterbildung steht, muss entweder der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer die Kosten tragen. In einem Konfliktfall ist der Betriebsrat einzuschalten, der die Einigungsstelle nach dem Betriebsverfassungsgesetz anrufen kann. Manche Betriebe ermöglichen über interne Regelungen zur Weiterbildung ein lebenslanges Lernen. hez

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar