Zeitung Heute : Lehman-Opfer können mehr Geld erwarten

Berlin - Der Insolvenzverwalter der deutschen Lehman-Tochter hat den Gläubigern der zusammengebrochenen Investmentbank Hoffnung auf höhere Rückzahlungen gemacht. „Wir sind sicher, dass wir am Ende des Verfahrens mindestens 60 Prozent zahlen können, auch 80 Prozent sind möglich, vielleicht sogar noch mehr“, sagte der geschäftsführende Partner der Großkanzlei CMS Hasche Sigle, Hubertus Kolster. Im Streit über das Millionenhonorar für den Insolvenzverwalter fordert die Linke derweil eine gesetzliche Höchstgrenze. „Es ist höchste Zeit dafür, die Vergütung für Insolvenzverwalter so zu deckeln, dass sie den Leistungen entspricht“, sagte Fraktionschef Gregor Gysi dem Tagesspiegel. Diejenigen, denen die Lehman-Zertifikate von gewissenlosen Bankberatern aufgeschwatzt worden seien, würden mit Minirückzahlungen abgespeist oder gingen leer aus. hey

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben