Zeitung Heute : „Lehrer müssten sich neue Kollegen aussuchen können“

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Miriam Pech, Heinz-Brandt-Hauptschule, Weißensee

Ich wünsche mir, dass sich die Schulen stärker nach außen öffnen und auch Menschen aus anderen Berufen hereinlassen. Wir brauchen Künstler, die mit den Schülern arbeiten oder Sportler, die mit ihnen Tischtennis spielen. Dazu bräuchte eine Schule frei verfügbare Honorarmittel. Stattdessen werden nur die festen Lehrerstellen finanziert. Das ist unflexibel. Schlecht ist auch, dass Schulen sich nicht selbst ihre Pädagogen auswählen können. Ziel müsste es sein, dass ein Kollegium auf die Suche nach Gleichgesinnten gehen könnte, die zum Profil der Schule passen und die gleiche Linie verfolgen. In der Realität sieht es so aus, dass man schon froh sein muss, wenn man überhaupt einen Fachlehrer bekommt.

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