Zeitung Heute : Lieber saure Sahne statt süßer

-

Zwei Drittel der Deutschen essen zu Weihnachten am liebsten Gans, gefüllt mit Äpfeln oder Esskastanien, dazu Semmelknödel und zum Nachtisch noch etwas Süßes. Dass diese Kombination viele Kalorien hat, wissen die meisten: Die Gans hat mit 30 Prozent den höchsten Fettanteil unter allen Geflügelarten. Wer 150 Gramm von dem Braten mit Haut verspeist, hat schon circa 500 Kilokalorien intus, etwa so viel wie mit einer Tafel Schokolade. Der tägliche Energiebedarf für gesunde Erwachsene zwischen 25 und 64 Jahren liegt bei 1800 bis 2000 Kilokalorien für Frauen und 2000 bis 2400 Kilokalorien für Männer.    

 Die sind bei deftigem Mittagessen plus Kaffee und Kuchen an mehreren Festtagen leicht überschritten. Dennoch: Wer sich für den Rest des Jahres vollwertig ernährt, muss auf die Weihnachtsgans nicht verzichten, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Einem schlechten Gewissen lasse sich vorbeugen, indem kalorienreiche Vorspeisen und Beilagen sowie fett und zuckerreiche Desserts durch leichte Varianten ersetzt würden.

Die Sauce zum Gänsebraten kann mit saurer, statt mit süßer Sahne oder mit Kondensmilch verfeinert werden. Und wer Fett meiden möchte, sollte die Haut der Gans nicht mitessen, denn darunter sitzt das meiste Fett.   

ERNÄHRUNG

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben